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04.06.2008 - Martin und Stefan
(kritischundgruen.blogg.de)
Das Mountain Ridge ist wirklich wunderbar. Sehr netter Gastgeber mit dem man gut was trinken kann (beim Englaender nicht wirklich aussergewoehnlich
. Tolles Personal (Staff: very god job!! Thanks for your perfect service).
Das Haus selber ist ein wirkliches Kunstwerk und diese himmlische Ruhe ... Hier kann man sich absolut vom anstrengenden Indien erholen. Wenn nochmal Indien, dann nur ins Mountain Ridge. Sehr gutes Essen (ausser wenn noch Maedels aus Kalifornien dabei sind und Pesto mit Erdnussbutter kreieren als Beilage zur Pasta).
Nochmals vielen Dank fuer alles!!
14.03.2008 - Susann Schwarz
Zum zweiten Mal war ich schon Tagesgast in Eurem einmaligen Haus. Mit Sirjana habe ich gemalt, die Weite fuer die Augen auf dem Balkon genossen, gefiltertes Wasser getrunken und Danke an den Koch fuer gute leichte Speisen. Nebenbei - die nepalesische Familie ist total liebenswuerdig. Mein grosses Kompliment auch an Eure erlesene warme Art der Einrichtung. Bin wieder fahrradfahrender Weise dort angekommen - auf die Art war ich auch eine Attraktion in der Vorstadt Udaipurs. So viele froehliche His, Hellos, Namastes der Inder. Piers ist ein ebenso herzlicher wie anregender Gastgeber, das liess mich frei und wie zuhause fuehlen obwohl ich alle gerade erst kennengelernt habe. Danke fuer diese Oase in den Bergen Rajasthans, mit dem Blick auf den Monsun Palace. Bis bald. Susann
14.03.2008 - Petra Steiner
Am 16.11.2006 kam ich im Mountain Ridge an. Auf dem Hinweg hatte ich das Gefuehl, auf einem Rasenmaeher befoerdert zu werden. Es war langsam, sehr holprig und ich rechnete jede Minute damit, aus der Rikshaw aussteigen zu muessen, um die letzten Meter zu Fuss gehen zu muessen. Aber wieviele Meter? Es war dunkel, niemand sagte ein Wort und ich war muede. Muede, jede Ueberraschung als solche wahrnehmen zu muessen, nachdem ich zwei Wochen mit Stationen in Dehli, Amritsar, Varansasi und Lucknow, nach 3000 Kilometer in einem gemieteten Auto mit Chauffeur, ab und zu hyperventilierend, hinter mich gebracht hatte. Und tatsaechlich blieben wir ploetzlich stehen. Der Fahrer deutete an, dass wir aussteigen sollten. Das taten wir und ich rechnete mit allem, aber nicht mit dem, was vor uns stand:
Ein seltsames Haus im Halbdunkeln, seltsam, weil es in diesem Licht keiner Form folgte, sondern eine Einladung nach der anderen versprach. Der verschlungene Weg auf Steinpflastern zum Eingang verlor sich in Licht und Schatten, wie die zig Balkone und Terassen, die schwach beleuchtet Kontur zeigten. Wer uns an diesem Abend empfang, habe ich vergessen. Ich kann aber einfach nicht den Moment vergessen, in dem die Tuer meines Zimmers hinter mir geschlossen wurde und ich in eine indische Wunderwelt eintauchte, in der das Bett und das Bad, aber ja, ich muss es einfach unter Verlust meiner politischen Korrektheit sagen, wunderbar europaeisch waren. Und ich kann den Moment des Erwachens nicht vergessen, in dem ich auf meine Terrasse hinaustrat und auf die Arawalli-Berge schaute. Meinen Aufenthalt im Mountain Ridge, in Udaipur, hatte ich fuer drei Tage geplant und letztendlich blieb ich zwei Wochen. Es ist nicht nur der Komfort und die Lage, sondern der Kosmos dieses Hauses, der es zu einem besonderen Ort in Indien macht. Der Hausherr, ein Englaender namens Piers, versammelt dort viele Menschen. Viele aus der westlichen Welt, die aus verschiedensten Gruenden Indien besuchen und eben darueber sprechen wollen, muessen. Inder aus der Umgebung - Kaufleute, Kuenstler, Gastronomen, die Menschen aus dem Westen kennenlernen wollen. Und letztendlich das indische Personal, das liebenswuerdig wie kein anderes auf dieser Welt, einen umsorgt und zugleich geliebt werden moechte. Danke fuer diese einigartige Zeit.
